Black and Blum Lunch Pot

black and blum lunch pot review titelbild

black and blum lunch pot review titelbild

Zum ersten Mal aufgefallen ist mir der Black and Blum Lunch Pot schon bereits vor gut einem Jahr. Damals bin ich zufällig auf der Webseite des britischen Herrenausstatters The Idle Man über ihn gestolpert.

Seitdem ist mir dieses Teil in Erinnerung geblieben und ist jetzt eines der Weihnachtsgeschenke für meine Frau geworden.

Meine Frau fährt, sobald es das Wetter auch nur irgendwie zulässt, mit dem Fahrrad zur Arbeit. Allerdings war das Mitnehmen von „richtigem“ Mittagessen bisher ein Problem. Denn die gut 15 Kilometer bieten so ziemlich alles an Straßenprofil, was nur gibt. Und da unsere bisherigen Behältnisse – normale Brot- und Frischhaltedosen – einfach nicht dicht genug waren, beschränkte sich das Mittagessen meist nur auf Sandwiches.

Aber das hat sich jetzt mit dem Black and Blum Lunch Pot geändert.

Design

Minimalistisch, mit einem Touch Retro. Retro deswegen, weil mich dieser Essensbehälter ein kleines bisschen an die Henkelmänner der 1960er Jahre erinnert. Tatsächlich soll die Form aber auf die japanische Bento-Box und die indische Tiffin zurückgehen. Auch wenn die Materialen denen der heutigen Zeit entsprechen.

Beide Töpfe haben einen eigenen Deckel, so dass sich verschiedene Gerichte oder Zutaten getrennt voneinander mitnehmen lassen. Sie sind zudem so gestaltet, dass sie aufeinander stapelbar sind. Für den platzsparenden Heimtransport der leeren Behälter passt der kleinere Topf in den größeren.

black and blum lunch pot review komplett
black and blum lunch pot review halterung trageriemen

So simpel wie genial, ist die Fixierung der beiden Töpfe gelöst. Denn das Band dient nicht nur als Tragegurt und als praktische Löffelaufnahme, sondern es sorgt in Verbindung mit einem oberen und einem unteren Ring dafür, dass die gestapelten Töpfe eng verbunden bleiben und nicht verrutschen können. Zum Fixieren muss man lediglich den Tragegriff nach oben ziehen. Zum Lösen wird stattdessen der Trageriemen an den Seiten auseinandergezogen. Das war’s.

black and blum lunch pot review töpfe und deckel
black and blum lunch pot review gabel löffel göffel

Tja, der Löffel… nun, der ist… nennen wir es Geschmackssache.

Zunächst einmal ist er eine Kombination aus Gabel und Löffel. Schwierig macht ihn seine etwas eigenwillige Form – für uns zumindest. Irgendwie sind der Winkel, aber auch die Breite und Tiefe des Löffels seltsam. Und das macht ihn schwierig in der Handhabung.

Falls Dir die Kombination aus Weiß und Grün nicht gefällt, kannst Du aus weiteren Farbkombinationen auswählen. Denn der Black+Blum Lunch Pot ist außerdem in weiß-orange, weiß-pink, weiß-blau, weiß-schwarz und schwarz-rot erhältlich.

Der Black & Blum Lunch Pot gehört zur Serie Box Appetit, die neben besagtem Lunch Pot auch noch weitere Lunchboxen, Wasserflaschen mit Aktivkohlefilter, Besteck, Isolierflaschen und -becher umfasst.

Material

Alle Materialien fühlt sich hochwertig an und riechen nicht unangenehm, wie es anfangs häufig bei Kunststoffen der Fall ist. Auch bei den Lebensmitteln war nicht festzustellen. Die Töpfe sind geruchs- und geschmacksneutral.

Die Töpfen und Deckel sind sowohl mikrowellengeeignet als auch spülmaschinenfest. Für die Erwärmung in der Mikrowelle gilt jedoch eine maximale Dauer von zwei Minuten. Sollte die Speise nicht warm genug sein, empfiehlt Black+Blum eine Minute zu warten und das Essen dann nochmals für zwei Minuten in die Mikrowelle stellen.

black and blum lunch pot review deckel kleiner lunchpot
black and blum lunch pot review deckel großer lunchpot

Die Töpfe sowie der Deckel des kleineren Topfes sind aus Polypropylen gefertigt. Der glasklare Deckel des größeren Topfes aus Copolyester, auch bekannt als Tritan.

Polypropylen (PP) ist BPA-frei, gilt als relativ harmlos für die Umwelt und als leichter recyclebar. Der Werkstoff Tritan Copolyester gilt derzeit als BPA-freie Alternative zu Kunststoffen, die aufgrund von enthaltenem BPA als bedenklich gelten. Laut Black & Blum London sind beide Materialien außerdem frei von Bisphenol S (BPS).

Im Alltag

Meine Frau benutzt den Black and Blum Lunch Pot mittlerweile fast täglich und ist total begeistert. Entweder der kompletten Lunchpot oder manchmal auch nur einzelne Töpfe. Je nachdem, was auf den Speiseplan steht.

Mit Größen von 300 Milliliter und 550 Milliliter sind die Töpfe groß genug, um hier eine ausreichende Menge Mittagessen zu transportieren.

Da beide Töpfe eine wasserdichte Verschlussdichtung haben, lassen sich auch flüssige Speisen, sogar Suppen, sicher transportieren. Und die Verschlüsse sind dicht. Das hat neben dem Alltagstest, auch mein kleiner „Heimtest“ bewiesen.

Bevor wir nämlich das Wagnis mit Suppen eingegangen sind, habe ich die beiden Töpfe mit Wasser gefüllt und für gut zwei Stunden kopfüber stehen lassen. Auf dem Papier, das unter den Töpfen lag, war nicht der kleinste Wassertropfen zu sehen. Absolut dicht.

Reinigen lässt sich der Lunchpot ebenfalls problemlos. Einfach in den oberen Korb der Spülmaschine stellen und fertig. Unser Lunch Pot hat gleich mehrfach das Intensiv-Reinigungsprogramm mit 70° Celsius und zwei Stunden Laufzeit anstandslos überstanden. Die Töpfe und Deckel bleiben formstabil. Der durchsichtige Deckel ist bisher nicht stumpf oder gar milchig geworden.

Auch das Entfernen der roten und orangefarbenen Schleier, die gerne mal zurückbleiben, wenn man Tomatensauce oder ähnliches transportiert hat, ist kein Problem. Ein feuchter Lappen und etwas Backpulver *, mehr brauchte es nicht.

Mein Fazit

Wer einen praktischen wie zuverlässigen Essensbehälter zum Mitnehmen zu sucht, den wird der Lunch Pot von Black+Blum begeistern.

Alle erdenklichen Speisen, inklusive Suppen, lassen sicher transportieren. Durch die beiden Töpfe lassen sich auch zwei unterschiedliche Speisen transportieren, oder aber Zutaten wie Müsli und Quark oder Milch getrennt voneinander aufbewahren.

Das Befestigungssystem ist einfach wie genial. Die Dosen stehen stabil, die Deckel verschließen absolut dicht. Und selbst der Transport im Rucksack und in der Fahrrad-Gepäcktasche konnte diesem Lunchpot nichts anhaben. Die Reinigung ist denkbar einfach. Außerdem sieht er, wie ich finde, sehr stylish aus.

Mit den gut 20 Euro, die man hier investiert, macht man garantiert nichts falsch. Daher meine klare Kaufempfehlung. Mich hat der Lunchpot sogar so sehr überzeugt, dass ich mir jetzt auch nochmal meinen eigenen bestellt habe. Allerdings in blau. Oder wie Black and Blum es nennt, in Ocean. Daher: meine absolute Kaufempfehlung.

[P_REVIEW post_id=“8076″ visual=“full“]